Kurzbeschreibung unseres Instituts und seiner Arbeitsweise     

       
Auf die Entwicklung unterschiedlicher Fördermaßnahmen und Materialien

für Legastheniker

haben wir uns spezialisiert!

 

Das Institut wurde 1984 gegründet und arbeitet im Rahmen eines weitgefächerten Forschungsprogramms mit dem Ziel, adäquate Fördermethoden sowie für diese dann auch exzellente Materialien zu entwickeln.

Die Erforschung des Phänomens „Legasthenie“ im Sinne einer „Teilleistungsstörung“ durch die Einzeluntersuchung einer Vielzahl von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen bildet die Grundlage unserer Tätigkeit, die permanent fortgesetzt und von uns wissenschaftlich überprüft wird.

Wir bieten innerhalb dieses Forschungsprogramms Fördermaßnahmen für sämtliche Legasthenieformen in allen Schulformen und Altersstufen an.

Unsere Arbeit ist nach therapeutischen Gesichtspunkten aufgebaut (was nicht im medizinischen Sinne misszuverstehen ist) und basiert fast ausschließlich auf eigenem Material. Es wird speziell für verschiedene Legasthenieformen, einzelne Altersstufen bzw. Schularten sowie für bestimmte Problemschwerpunkte von uns entwickelt und hergestellt wird. Selbstverständlich umfasst es auch die Bereiche der optischen und akustischen Wahrnehmungsverarbeitung bzw. die der Logopädie etc. Das Material – stark bebildert und absolut lautgetreu - wird permanent aktualisiert, die Methoden ständig verbessert bzw. weiterentwickelt, so dass im positiven Sinne ein „circulus vitiosus“ entsteht. Die Ergebnisse werden zusätzlich auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes abgestimmt, da eine Legasthenie/Dyskalkulie kaum deckungsgleich mit einer anderen ist.

Kernpunkt für eine erfolgreiche Arbeit ist neben einer sauberen Diagnostik die Möglichkeit, auf verschie-dene Gestaltungsformen innerhalb der Fördermaßnahme zurückgreifen zu können, die jedoch alle auf ein in sich geschlossenes Gesamtsystem zurückzuführen sind und alle Bereiche des Spracherwerbs und der Wahrnehmungsverarbeitung umfassen.

Eine der Grundlagen ist ein spezielles, kleines Regel- und Schreibsystem, das die legasthenen Verursachungsmomente berücksichtigt und auf der Basis von ca. 200 000 Wörtern im Computer auf seine Richtigkeit überprüft wurde. Die gesamten diversen methodischen und inhaltlichen Konzeptionen der Therapien wurden im Laufe von über zwei Jahrzehnten mit einer Vielzahl von Kindern / Jugendlichen / Erwachsenen im Rahmen unserer Forschung experimentell im Institut z. T. unter Einbeziehung alter, bewährter (z. B. Frostig / Steiner) und neuerer (z. B. Edu-Kinesthetik) Therapieansätze von Grund auf entwickelt.

(Einzelne "Schulen" und Methoden im Sinne eines "Allheilmittels" werden von uns in ihrer "Ausschließlichkeit" abgelehnt, da nicht das Kind auf die Fördermaßnahme, sondern die Fördermaßnahme auf das Kind eingestellt werden muss). Insofern ist – um ein Modewort unserer Zeit zu benutzen – die „Evaluierung“ bei uns keine leere Worthülse, sondern die Basis unseres Forschungsprogramms. Die Ergebnisse kommen so unmittelbar den betroffenen Kindern zu Gute.

Beispiel für eine Fördermaßnahme nach unserer Vorstellung und Vorgehensweise:

1. Hauptteil [(ca. 100 Stunden, 2x wöchentlich je 45 Minuten) auf der Basis eines kompletten Sprach- und Leseaufbaus incl. des Trainings der Wahrnehmungsverarbeitung sowie Stabilisierung der Psyche]

2. Nachsorge als integrierter Bestandteil der gesamten Fördermaßnahme (ca. 6 – 8 Monate, insgesamt 12 – 15 Stunden), um den Erfolg der Fördermaßnahme langfristig abzusichern.

Generell gilt: Eine Fördermaßnahme kann nur dann fruchten, wenn der Betroffene selbst von sich aus diese Fördermaßnahme auch will und bereit ist, langfristig mit den erworbenen Kenntnissen und Techniken eigenständig umzugehen.